Es gibt eine breite Vielfalt an Börsenindizes. Der bei weitem bekannteste ist der Dow Jones Industrial Average Index (DJII) – oder einfach Dow Jones genannt – der die Entwicklung der 30 wichtigsten Aktien widerspiegelt, die an den amerikanischen Börsen gehandelt werden und der seit 1895 von der Presseagentur Dow Jones errechnet wird.

Der Financial Times Stock Exchange 100 Index, besser bekannt unter der Abkürzung FTSE 100 oder sogar Footsie, spiegelt die Kursentwicklung der 100 wichtigsten Aktien an der Londoner Börse wider, der CAC 40 ist der Index für die Börse von Paris.

Neben diesen „lokalen“ Indizes gibt es eine ganze Reihe von Indizes, die die Marktentwicklung gröβerer Regionen abbilden, wie der Stoxx 50 zum Beispiel, der die 50 gröβten Unternehmen Europas enthält, oder der Eurostoxx 50 mit ebenso vielen Unternehmen aus der Eurozone.

Wiederum andere Indizes sind auf spezifische Wirtschaftszweige ausgerichtet (Konsumgüter, Immobilien, Finanzen, Gesundheit, Telekommunikation…). Andere messen die Preisentwicklung bei bestimmten Waren wie Rohstoffen, Agrarprodukten oder Edelmetallen. Noch andere richten sich nach der Gröβe der beobachteten Unternehmen: Groβunternehmen, Klein- und Mittelbetriebe…

Im Prinzip lassen sich Indizes für jede Art von Gütern erstellen, die auf einem organisierten Markt gehandelt werden. Die bei der Berechnung angewandten statistischen Methoden mögen sich unterscheiden, doch das Ziel ist immer das gleiche: die allgemeine Entwicklung eines bestimmten Marktes objektiv und repräsentativ zu dokumentieren.